Aquarium Becken

Wie groß muss es sein?

Aquarium Becken

Die Auswahl des richtigen Aquariumbeckens ist wohl der wichtigste Schritt für jeden Neueinsteiger.
Einsteiger sollten immer mit einem relativ großen Aquraium Becken beginnen, also ab 100l.
Warum soll ich mit einem großen Aquariumbecken anfangen? Ist das nicht unlogisch?

Nein, ist es nicht! Denn je kleiner Ihr Aquariumbecken ist, desto kleiner ist auch die Auswahl Ihrer Fische. Hinzukommt, dass nicht alle Pflanzen für die kleinen Aquariumbecken geeignet sind. Der Raum ist sehr beschränkt. Dadurch kann das biologische Gleichgewicht gestört werden.

Unser Tipp: Gehen Sie in eine Zoohandlung und lassen Sie sich ausführlich beraten! Achten Sie bitte immer auf das Wohl Ihrer Fische, d.h. lassen Sie sich nicht sofort ein Angebot aufschwatzen, sondern konfrontieren Sie den Verkäufer gleich mit der Tatsache, dass Sie Einsteiger sind und sich schon vorab informiert haben. Die meisten Zoofachhändler sind sehr kompetent und helfen Ihnen gerne weiter. Im Internet kann man sparen! Sollten Ihnen die Aquarienbecken im Geschäft zu teuer sein, können Sie ja immer noch im Internet schauen, ob Sie günstigere Aquariumbecken finden.

Es gibt verschiedene Formen von Aquarium Becken:
(Das klassische Goldfischglas ist ein reiner Mythos, an dieser Stelle)

Einsteigersets:

Fassen meist zwischen 50l und 100l
In Fachkreisen hört man immer wieder, dass die Aquarium Becken mindestens 80l-100l aufweisen sollen. Unser Tipp: Gehen Sie also schon mit diesem Gedanken an den Aquariumkauf heran. Sprechen Sie die Fachkraft auf die Größe des Aqaurium Beckens an. So ist es immer von Vorteil dies mitzuberücksichtigen, denn Sie haben enorme Vorteile bei der Fisch- und Pflanzenauswahl. Das biologische Gleichgewicht pendelt sich leichter ein und sie riskieren somit keine unerwünschten Todesfälle. In Kürze werden wir hier noch Literatur zu Verfügung stellen, die Sie in Buchhandlungen oder bei Amazon.de finden. Solche Literatur ist immer hilfreich und unterstützt sie enorm bei der Auswahl.

Vielen scheint jedoch das Größenproblem einen Strich durch die Rechung zu machen. Dies ist auch der Grund, warum sich die meisten am liebsten für ein kleines Aquariumbecken (Nanoaquarium) entscheiden würden. Diese sind meist 30x30x30cm groß und fassen zwischen 12l-35l.

Unser Tipp:
Diese Form der Aquarien ist eher für Fortgeschrittene gedacht, die sich schon wesentlich besser in der Handhabung eines Aquariumbeckens auskennen.

Im Handel gibt es diese Nanoaquarien schon in Sets relativ günstig zu kaufen. Die Schwierigkeit bei Nanoaquarien liegt darin, dass man wesentlich schwerer das Gleichgewicht zwischen Pflanzenwelt und Fischwelt findet. Sie haben nur begrenzt Platz, somit ist das biolgische Gleichgewicht wesentlich empfindlicher. Nichtsdestotrotz haben Nanoaquarien auch viele Vorteile. So kann man wunderbar kleine Fischarten beobachten, die in einem großen Aquarium wohl schnell „untergehen“ würden. Außerdem ist es natürlich wesentlich günstiger als ein klassisches Aquariumbecken.

Unser Tipp: Informieren Sie sich auch hier bei einer kompetenten Fachkraft über diese Größe und vorallem, was Sie genau beachten müssen. Dann kann auch mit einem Nanoaquarium nichts schief gehen.

Bildquelle: © klaas hartz / PIXELIO